Andy Schmid kann auf eine lange und illustre Karriere im Handball zurückblicken, in der er einiges auf der Platte erreichen konnte. Im Jahr 2004 startete Schmid seine Karriere beim Grasshopper Club Zürich, wo er bereits von Anfang an als Rückraumspieler wichtige Tore für sein Team erzielte. Durch seine starken Leistungen machte er schliesslich den Stadtrivalen ZMC Amitica Zürich auf sich aufmerksam, wohin er 2007 wechselte.
Spätestens dort gelang ihm dann den ganz grosse Durchbruch, wodurch er Schweizer Meister 2008 und 2009 und Schweizer Cup Sieger 2009 wurde. Das rief dann die Dännen aus Bjerringbro-Silkeborg auf den Plan, die Schmid holten. Allerdings wurde das trotz toller Leistungen und dank mehrerer Angebote aus der deutschen Handball-Bundesliga nur ein kurzes Intermezzo, wodurch er nur ein Jahr später, also 2010, wieder wechselte.
Diesmal ging er zu den Rhein-Neckar Löwen nach Mannheim, wo er in den kommenden Jahren die deutsche Handball-Bundesliga unsicher machen sollte. Allerdings war der Anfang dort alles andere als leicht. Zu Beginn seiner Zeit wurde er als Absteiger des Jahres betitelt und verbrachte grosse Teile der ersten Saison auf der Bank oder Tribüne.
Das liess Schmid allerdings nicht auf sich sitzen und zeigte im Laufe der kommenden Jahre, warum er bereits als so grosses Talent gegolten hatte. Zwischen 2013 und 2018 drehte er so richtig auf. In dieser Zeit wurde er nämlich jeweils zum Spieler der Saison gewählt und konnte 2013 den EHF Europapokal, 2016 und 2017 deutscher Meister sowie 2018 den DHB Pokal gewinnen. Die Supercups zwischen 2016 und 2018 gingen zudem ebenfalls auf sein Konto.
Nach seiner ausserordentlich erfolgreichen Zeit bei den Rhein-Neckar Löwen zog es ihn zum Ende seiner Karriere noch einmal zum HC Kriens-Luzern in die Schweiz, wo er nach 2008 und 2009 noch ein letztes Mal zum MVP der Schweizer Handball Liga gewählt wurde.
Mit insgesamt mehr als 600 Spielen und 2800 Toren auf Clubebene gehört er nicht nur in der Schweiz, sondern auf der ganzen Welt zu den besten Handballern aller Zeiten.
Nachdem Andy Schmid zu Beginn des Jahres einen Anriss der Achillessehne erlitt und bei einem Medizincheck ein ungefähr fünf Jahre alter Leistenbruch entdeckt wurde, entschied sich der gebürtige Horgener dazu seine Karriere zu beenden.
Social Media
Andy Schmid ist auch auf Instagram zu finden, wo ihm mehr als 67.000 Menschen folgen und er diese immer wieder an Ausschnitten aus seinem Privatleben und seiner Zeit als Spieler teilnehmen lässt.
Er ist aktiv und hat im Laufe der Jahre mehr als 380 Beiträge gepostet, um eine enge Beziehung zu seinen Fans herzustellen und diesen zu zeigen, wie das Leben als Handballspieler ist. Ausserdem pflegt er auch eine Facebook-Seite, die er ebenfalls mit Updates rund um seine Karriere und Leidenschaften auf dem aktuellen Stand hält.