Die Schweiz und Österreich können auf eine überwiegend ausgeglichene Spielhistorie zurückblicken, die stets Anlass für eine Menge Spannung für die Zuschauer war. Wie in der nachfolgenden Grafik zu sehen ist, konnte die Schweiz im Laufe der letzten Weltmeisterschaften zweimal gegen Österreich gewinnen, hat dabei einmal verloren und einmal unentschieden gespielt.
Dabei war die Schweiz immer das spielbestimmende Team, das sich eine Vielzahl an Chancen herausspielen konnte. In den letzten vier Spielen kam die Schweiz nie unter dreissig Schüsse pro Spiel hatte dabei aber nicht immer die effektivste Chancenverwertung. Im Hinblick hierauf sah Österreich meist besser aus und konnte mit einer überzeugenden Defensivarbeit meist für Probleme auf Schweizer Seite sorgen.
Ebenfalls ersichtlich ist, dass die österreichischen Torhüter im Laufe der Jahre deutlich mehr zu halten hatten als ihre schweizer Kollegen. Während das einerseits dafür spricht, dass die schweizer Offensive stark ist, zeigt es andererseits, dass die österreichische Defensive in vielen Fällen stabil stand und effektiv verteidigt hat, sodass nur beim letzten Aufeinandertreffen in der Gruppenphase bei der WM 2019 ein deutlicher 4:0-Sieg für die Schweiz zum Ende des Spiel feststand.
Zudem hat die Schweiz historisch meist mit längeren Strafen zu kämpfen gehabt, was Österreich in der Vergangenheit bereits des Öfteren nutzen konnte, um zurück ins Spiel zu finden.
Weitere Statistiken, wie beispielsweise das Powerplay, Goalkeeping und Penalty Killing sprechen allerdings eine klare Sprache und zeigen deutlich, dass die Schweiz in allen Spielen bisher einen deutlichen spielerischen Vorteil hatte. Das zeigt bereits deutlich in welche Richtung das diesjährige Spiel in Prag gehen könnte.